Beobachtungsdaten:
- Ort
- Schweinheimer Höhe (49°56'27'' N, 9°10'08''O)
- Datum, Uhrzeit
- 16.02.2010 20:30-22:00 MEZ
- Temperatur
- anfangs -3°C, später -9°C
- Bedingungen
- Hochnebel, Seeing mäßig, kein Mond
- Gerät
- 130mm f/5 Dobson (Heritage Dobson)
- Okulare
- 32mm Celestron Plössl (20x), 25mm Celestron Super Plössl (26x), 9mm TS Planetary HR (72x), 4mm TS Planetary HR (162x)
Aufgrund des Hochnebels habe ich mir vor allem Offene Sternhaufen vorgenommen.
Objekte:
- M45 (Plejaden, Offener Sternhaufen) im Stier
- Schöner Sternhaufen. Aufgrund seiner relativen Nähe von 380Lj erscheint er nicht so konzentriert wie andere Sternhaufen. Er enthält auch einige Reflexionsnebel, die aber heute nicht zu sehen sind.
- Hyaden (Mel 25, Offener Sternhaufen) im Stier
- Leicht über Aldebaran zu finden.
- M35 (Offener Sternhaufen) in den Zwillingen
- Nicht besonders beeindruckend.
- M44 (Praesepe, Offener Sternhaufen) im Krebs
- Die Amerikaner nennen diesen Sternhaufen Beehive Cluster (Bienenstock Haufen). Es sieht wirklich so aus als wenn ein Bienenschwarm durch den Himmel zieht.
- M1 (Krebsnebel, Supernovaüberest) im Stier
- Aufgrund der Bedingungen weder direkt noch indirekt zu sehen. Auch eine Fahrt mit dem Okular fördert ihn nicht zutage.
- h+χ Persei (NGC 869+NGC 884, Doppelter Offener Sternhaufen) im Perseus
- Mein Lieblingsobjekt für den Winter. Toll beide Sternhaufen gleichzeitig im Okular zu haben.
- M81/M82 (Galaxien) im Großen Bären
- Nichts zu sehen.
- Vesta (Kleinplanet)
- Mein erster Kleinplanet. Leicht zu finden, da er im Augenblick nahe Algieba im Löwen steht.
- Mars
- Mars steht im Augenblick im Sternbild Krebs und ist leicht anhand seiner Helligkeit und rötlichen Farbe zu finden. Trotz einer Stunde Abkühlzeit waren mit dem 4mm Okular keine Details sichtbar.



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